Der Hintergrund des ZEIS Instituts für ökologische Aufklärung
Die größeren Zusammenhänge lebendiger Materie werden von vielfältigen religiösen, esoterischen und ideologischen Strömungen interpretiert. Dabei wird gewissermaßen das Vakuum genutzt, welches durch die weitgehende Ausklammerung in den Naturwissenschaften und insbesondere in deren als Königsklasse angesehenen empirischen Physik entstanden ist. Folgend ist die Geschichte hinter dem ZEIS Institut für ökologische Aufklärung skizziert, um damit zu zeigen, dass dieses nicht mit besagten Strömungen zusammenhängt. Es hat seinen Ursprung auch nicht in theoretischem Lernen oder angelesenem Wissen, sondern in praktischen Naturerfahrungen und empirischen Reflexionen seines Gründers Steffen Pichler.
Pichler verbrachte insgesamt mehrere Jahre abseits der menschlichen Zivilisation in der Natur und ernährte sich dort durch das Jagen und Sammeln freier Tiere und Pflanzen (siehe Beispiel unten aus 2004). In diesen Zeiten erkannte er zunächst anhand der komplexesten Organismen, den Wirbeltieren, dass es gemeinsame Nenner in deren Existenzen gibt: Es spielt keine Rolle, welche Spezies beobachtet wird, wie groß oder klein die Individuen sind, was sie jagen oder sammeln; das durchschnittliche Individuum aller Arten befindet sich immer in einem Zustand, in dem es seine evolutionären und angeborenen Eigenschaften nahezu vollständig entfaltet. Dies gilt auch etwa für interspezifische Vorgänge im Rahmen von Konkurrenz oder Räuber-Beute-Beziehungen, in denen die Entfaltung evolutionärer Eigenschaften besonders wichtig ist. Stabile Muster permanenter Unterwerfung sind im Ökosystem unmöglich, da diese im Durchschnitt bald durch Tod oder Aussterben beendet würden.
Da keinerlei Ausnahmen erkennbar waren und die Mechanismen zunehmend verständlich wurden, bestand der nächste Schritt darin, dies als ein Ergebnis grundlegender physikalischer Naturgesetze zu betrachten. Also begann Pichler, sich auch tiefer in die theoretischen Wissenschaften einzuarbeiten, um die in der Praxis gefundene Spur weiter zu verfolgen. Und tatsächlich ließ diese sich in Details praktisch aller Bereiche von Biologie und Ökologie deutlich erkennen. Zum Vorschein kam eine ganze Struktur aus Naturgesetzen, die das gesamte Ökosystem des Planeten seit dem Entstehen des dortigen Lebens reguliert haben müssen. Die in den Wechselwirkungen der Wirbeltiere erkannten Phänomene stellen also insofern nur die besonders gut sichtbare Oberfläche dieser Struktur dar, welche sich durchweg bis in die tiefsten und größten Zusammenhänge des Lebens und seiner Evolution verfolgen und empirisch nachweisen lässt.
Als Nebenergebnis wurde bald erkennbar, dass die Wirkungen der menschlichen Zivilisation gegenüber den Pflanzen und Tieren, die sie im Rahmen der Agrarmethodik kontrolliert und durch künstliche Zuchtwahl über deren Generationen hinweg manipuliert, jener Struktur aus Naturgesetzen zuwiderläuft und deswegen nicht nachhaltig funktionieren kann.
Schließlich wurde ersichtlich, dass es innerhalb der Zivilisation einen umfangreichen psychologischen Komplex gibt, der darauf abzielt, diese Widernatürlichkeit zu verdrängen – und der dazu geführt hat, dass weite Teile der intellektuellen Potenziale über Jahrtausende für diesen Zweck verschwendet wurden. In der heutigen Zeit hat sich all das sowohl auf physischer als auch auf psychologischer Ebene wie nie zuvor verschärft.
Der größte Schaden auf psychologischer Ebene wird durch die eskalierende Unterwerfung anderer Tiere verursacht, wie in der industriellen Massentierhaltung. Grund ist, dass an ihnen, unter anderem durch die Ähnlichkeit zum Menschen, die Widernatürlichkeit sehr viel deutlicher erkennbar ist als etwa an gezüchteten „Nutzpflanzen“. Folglich entstanden und entstehen an dieser Stelle auch die mit Abstand stärksten mentalen Widerstände zur Öffnung gegenüber dem Gesamtzusammenhang. Und mittlerweile ordnen führende Fachleute der eskalierenden Tierhaltung auch noch auf physischer Ebene die größten von der menschlichen Zivilisation ausgehenden Schäden zu. Der weit überwiegende Teil der Biomasse der Landwirbeltiere des Planeten Erde befindet sich in diesen widernatürlichen Haltungssystemen. Medikamente, Pestizide und Landverbrauch zur Erzeugung von Futtermitteln zerstören aktuell die Biosphäre wie nie zuvor.
Im Laufe der Jahre veröffentlichte Pichler zahlreiche Bücher und Artikel. Diese motivierten schließlich einige private Leser, ihn zu ersuchen, ein Institut zu errichten, für das sie – ohne sich thematisch einzumischen – die finanzielle Grundlage bereitstellen würden. Auf dieser Basis wurden in Europa bereits einige vielversprechende Projekte ins Leben gerufen, und die Arbeit weitet sich aus. Die finanzielle Grundlage des ZEIS Institutes für ökologische Aufklärung ist gesichert, es werden keine Spenden oder sonstige Zuwendungen angenommen.
Der Name ZEIS leitet sich übrigens vom Wort Ζεις ab, das in der altgriechischen Sprache seit Jahrtausenden in verschiedenen Ausdrücken im Zusammenhang mit dem Lebendigen verwendet wird.
